06.01.2020
Aiwanger kommt!

Am 06.01.2020 besuchte eine Abordnung der Freien Wähler Schierling das Dreikönigstreffen mit stellv. Ministerpräsidenten, Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Hubert Aiwanger im Haus der Generationen in Mallersdorf-Pfaffenberg.

Bezirksvorsitzender Heinrich Schmidt leitete die Veranstaltung ein und konnte eine Vielzahl von interessierten Bürgern, sowie Mitstreitern der Freien Wähler begrüßen. Auch amtierende Landräte, Bürgermeister, Kreisräte waren unter den Zuhörern.

Bürgermeisterkandidat Dr. Johann Kirchinger stellte den Markt Mallersdorf-Pfaffenberg vor. In seiner kurzweiligen Rede konnte er sämtliche Vorzüge seines Marktes dastellen. Kleinkinderbetreuung sowie sämtliche Schulformen sind im Markt vertreten. "Ausser Studieren, das könne man derzeit noch nicht in Mallersdorf-Pfaffenberg", so Dr. Johann Kirchinger. Auch bei der medizinischen Betreuung habe man Vollversorgung die durch mehrere Hausärzte, Fachärzte und sogar ein regionales Krankenhaus gewährleistet sei. Selbst für den Sterbefall sei man bestens aufgestellt, da sich der Markt Mallersdorf-Pfaffenberg sogar ein "Totenwei" eine Totenfrau leiste. "Bei uns kann man gesund werden, krank werden und auch fachgerecht unter die Erde gebracht werden" so Kirchinger in seiner Ausführung.

Als nächster Redner stellte sich Kreistagskandidat und Bewerber um das Amt des Landrates im Lkr Straubing-Bogen, Tobias Beck vor. Er berichtete über seinen beruflichen Werdegang und sein vielseitiges Engagement in der Politik und im Ehrenamt. Nebenbei, wenn es zeitlich ausgehe, dann hilft Tobias Beck noch auf dem elterlichen Bauerhof mit. Er zeichnete ein positives Bild von der wunderschönen Landschaft vom Labertal bis in den Gäuboden. Diesen Schatz gelte es zu erhalten, sich aber trotzdem dem Neuen und Modernen nicht zu verschließen. Er selbst übe sich an diesem Spagat tagtäglich in seinem Alltag.

Als Hauptredner folgte dann Hubert Aiwanger. In seiner Rede brachte er viele regionale und überregionale Themen auf´s Tableau. Derzeit würden die Bürgerinnen und Bürger verunsichert werden und gezielt in Richtung der radikalen Parteien - links und rechts Außen - getrieben werden. Es fehle an der gesunden Mitte. An rationaler und vernünftiger Politik. Derzeit gebe es so viele Menschen, die z.B. in der Landwirtschaft den Bauern vorschreiben wollen, wie sie zu düngen hätten. Dabei haben diese Menschen noch nicht einmal selbst gedüngt, geschweige denn irgendwie einen näheren Bezug zur Landwirtschaft, außer über facebook. Auch in vielen anderen Bereichen werde von übergeordneter Stelle vorgegeben, was wie zu Laufen habe. Als weiteres Beispiel nannte er das akutelle Vorgehen wegen der Bonpflicht. "Die entsprechende Verordnung wurde bereits 2016 vom damaligen Bundesminister und den Altparteien verabschiedet. Dann hat man drei Jahre lang nichts mehr mit dem Thema zu tun gehabt und jetzt, kurz vor Weihnachten 2019 hat man die Brisanz erkannt und versucht zu beruhigen". Das ist, so Aiwanger, "wie wenn man selber eine Bombe baut, diese dann zündet und kurz vor der Explosion die Menschen versucht zu warnen, Achtung, jetzt wird´s gleich knallen."

Mit vielen weiteren Beispielen verdeutlichte Hubert Aiwanger, was derzeit in unserem Land nicht so optimal läuft. Es braucht wieder den gesunden Menschenverstand, das Ohr an der Basis und das gemeinsame Miteinander reden um Missstände konstruktiv anzugehen.