Warum werden vollendete Tatsachen geschaffen?

Warum wurden bessere Standorte nicht in die Planung mit einbezogen?

Woher so der zusätzlich notwendige Platz kommen?

In welche Richtung soll das Rathaus in der Zukunft expandieren können?

Was geschieht mit dem Katzengraben der unter dem Rathaus hindurchläuft?

Wie will man im Ortskern Barierefreiheit herstellen, wenn bei Starkregen der Rathausplatz

unter Wasser steht?

Wie will man die Parkplatz-, Bushalte- und Verkehrsproblematik im Ortskern lösen?

Alle diese Fragen konnten uns im Gemeinderat nicht schlüssig beantwortet werden.

Wir von den Freien Wählern haben konkrete Lösungsvorschläge angeboten und wir werden weiter auf die Beantwortung der oben stehenden Fragen drängen.

Wir wollten, dass das neue Rathaus auf dem ehemaligen Penny Grundstück errichtet wird. Da das aber nicht mehr möglich ist, wollen wir uns weiter für einen anderen Standort einsetzen. Es muss mit anderen Grundstückseigentümern gesprochen werden um hier eine Alternative zu finden. An der jetzigen Stelle könnte dann der zusätzlich gewonnene Raum sinnvoll für eine bessere Verkehrsführung genutzt werden.

Die Bushaltestelle könnte vekehrsgerecht angeglichen werden und die Fußgängerüberquerung gemäß den rechtlichen Rahmenbedingungen angepasst werden.

Ausserdem wäre Platz für neue Bäume im Ortskern, da mehrere große alte Eichen auf dem Gelände des alten Kindergartens (jetzt Parkplatz netto) der Motorsäge zum Opfer gefallen sind. Deren Nachpflanzung wurde bei der Vorstellung der Baupläne des netto- Gebäudes versprochen.

Eine Offenlegung des Katzengrabens wäre damit ebenfalls möglich, so dass man auch eine Wasserfläche im Ortskern installieren könnte.

Wir wollen einen neuen, besseren Standort für das neue Rathaus. Dies hatte auch die Architekturhistorikerin und Urbanistin Frau Dr. Turit Fröbe bei der Klausurtagung des Gemeinderates am 15.11.2019 so vorgeschlagen. Den Standort Haupstraße 13 (ehem. Penny) würde sie bevorzugen. Die Berichterstattung in der Zeitung war in diesem Punkt nicht korrekt.