01.02.2021
Online Vorstandsitzung - Es tut sich was!

Zeitungsbericht zur Online-Versammlung der Vorstandschaft am 15.01.2021

 

Die Freien Wähler trafen sich online

Die Vorstandschaft der Freien Wähler hat sich kürzlich online getroffen. Als erster Punkt wurde der Antrag der Fraktion der Freien Wähler zur zeitnahen Erweiterung/Umsetzung des Wertstoffhofes an die Marktgemeinde besprochen, der noch vor der MGR Sitzung vom 19.1.20 gestellt wurde. Wie allen Bürgern bekannt, ist der Wertstoffhof in seiner jetzigen Form nicht mehr zeitgemäß. Vor allem muss die Verkehrsführung verbessert und sicherer gemacht werden. Wünschenswert wäre eine Einbahnregelung mit getrennter Ein- und Ausfahrt. Durch den sprunghaften Anstieg der Einwohnerzahl wird eine Vergrößerung unumgänglich sein.

Kurzfristig könnten erweiterte Öffnungszeiten eine Verbesserung bringen, insbesondere um Stoßzeiten zu vermeiden. Auf Nachfrage im Landratsamt wurde mitgeteilt, dass die Genehmigung für eine zweite Zu- oder Ausfahrt bereits der Gemeinde vorliege. Entsprechende Finanzierungszuschüsse habe der Landkreis ebenfalls schon zugesagt. Der Ball liegt somit im Spielfeld der Gemeinde.

 

Dem Architektenwettbewerb zum Rathausneubau hat die Fraktion der Freien Wähler einstimmig zugestimmt. Voraussetzung ist die Finanzierbarkeit des Gebäudes sowie die Kostenkontrolle. Wünschenswert ist ein Gebäude, dass sich ins Ortsbild einfügt und dann gleichzeitig eine optimalere Verkehrs- und Parksituation im Ortskern geschaffen wird. Frühere Chancen für einen besseren Standort wurden leider vertan, so dass man sich nun mit dieser Situation abfinden müsse.

Die Freien Wähler betonen ausdrücklich, dass sie für die schellst mögliche Umsetzung des neuen Gemeinschaftshauses in Allersdorf sind. Die Freien Wähler stimmten gegen diese Beschlussvorlage, weil sie nur den Fraktionssprechern im kleinen Kreis vorab vorgelegt wurde, ohne die dazugehörigen vollständigen Unterlagen herauszugeben.

Der Großteil der Marktgemeinderäte hat den Planentwurf erst in der laufenden Sitzung zum ersten Mal gesehen. Eine detaillierte Kostenschätzung wurde nicht vorgelegt. „Man habe hier quasi die Ausstellung eines Blankoschecks verlangt“ war der einstimmig Tenor der Opposition.

Eine konstruktive und respektvolle Zusammenarbeit kann nur gelingen, wenn alle Markträte dieselben Unterlagen vollständig und frühzeitig zur Informationen und Vorbereitung vorgelegt bekommen.

Anmerkung:

Die Wertstoffhöfe im Landkreis Regensburg (39 Stück) werden vom Landkreis betrieben. Der Markt Schierling stellt für seinen Wertstoffhof das Grundstück und das Personal bereit. Der Landkreis übernimmt die Personalkosten und die Abrechnung. Mit den Wertstoffen erwirtschaftete Gewinne werden in den Kosten für die Restmüllentsorgung zugeführt, um die Bürger bei den Müllgebühren zu entlasten.

 

Freie Wähler Schierling